Bereits 1964 (überarbeitete Ausgabe 1979) erschien Die
blutige Sonne als zweites Buch, dass Marion Zimmer Bradley
über Darkover geschrieben hat.
Der Roman leitet das Zeitalter nach den Comyn (Gegen die
Terraner - Das zweite Zeitalter) ein. Es befasst sich mit der
veränderten Situation der Comyn auf Darkover, mit deren
Niedergang und ihrer verzweifelten Suche nach Hilfe - auch durch
die Terraner.
Jeff Kerwin, der Held der Geschichte, ist eine Waise, auf
Darkover geboren und von terranischen Großeltern großgezogen.
Seine Suche nach einer "Heimat" treibt ihn in den
Raumdienst und schließlich gelangt er wieder nach Darkover. Hier
begegnen ihm einige Geheimnisse. Auch seine Ähnlichkeit zu den
Comyn, das rote Haar, bringt ihn in manch brenzlige Situation.
Schließlich findet Jeff Freunde bei den Comyn, er wird
gebraucht im Turm zu Arillin und dort findet er endlich ein zu
Hause.
Nichts Ahnend tritt er somit einen Prozess in Gang, der das
Ende der Comyn und der Freiheit Darkovers in die Wege leitet.
Lerrys' Meinung
Der Roman beschreibt sehr ausführlich die
gesellschaftliche Struktur und die Probleme des modernen Darkovers.
Er greift die Problematik der Machtgier, dem Streben nach Luxus
und Moderne auf; es ist aber auch eine Liebesgeschichte.
Das Buch ist voll von Informationen über Darkover, die Terraner,
die Türme und die Comyn und somit eine willkommene Grundlage um
Darkover besser verstehen zu können.