Die Kräfte der Comyn sind es, die den 16 jährigen Larry
Montray begeistern. Er kommt mit seinem Vater, einem Angestellten
im Zivildienst des terranischen Imperiums nach Darkover. Larry ist
fasziniert von der neuen Welt, im Gegensatz dazu steht für ihn
das langweilige Leben auf dem terranischen Raumhafen. Schon bald
erkundet er alleine die alte Handelsstadt Thendara und begegnet
dort einer Bande von Schlägern. Kennard Alton, ein Kadett der
Stadtwache, kommt dazwischen und bald darauf lädt er Larry ein
ihn im Haus seines Vaters zu besuchen. Beide werden Freunde.
Diese Freundschaft, so zeigt sich, wird bald auf eine harte
Probe gestellt. Doch es ist eine Freundschaft, die den Beginn der
Wiedervereinigung Darkovers und Terras in die Wege leitet.
Lerrys' Meinung
Kräfte der Comyn ist neben "Hasturs
Erbe" mein Lieblingsroman. Obwohl es sicher Geschichten gibt,
die einen dramaturgisch besseren Tiefgang erreichen, hat mich die
Neugier Larrys fasziniert. Mit dieser Neugier konnte ich mit
identifizieren, auch mit dem Wunsch nach einer Freundschaft, die
"über Welten" hinweg geht.
Weiter ist die Begegnung Kennard Altons und Larry
Montarys ein wichtiger Schlüssel zum Verständnis der weiteren
Romane, die von Kennard und später seinem Sohn geprägt
werden.
Und natürlich ist es eine Art Robinsonade, der
Kampf ums Überleben, der nur Gemeinsam gewonnen werden kann (und
wird)