Zur Zeit des Krieges zwischen den Domainen Elhalyn und Ridenow,
die gerade die Stadt Serrais erobert hatten, spielt diese
Geschichte. Der Krieg ist, wie so oft im Zeitalter des Chaos,
durch den Einsatz von Waffen geprägt, die mit Hilfe der Matrix
Technologie hergestellt wurden.
Allart Hastur von Elhalyn, der zweite Sohn des Königs, wird
währenddessen aus Nevarsin zurückgerufen, wo er sich dem
Mönchsleben widmen wollte. Für ihn ist eine strategisch wichtige
Heirat mit Cassandra Aillard arrangiert worden. Doch als Allarts
Vater stirbt und sein Bruder die Macht übernimmt flüchtet sich
Allart mit seiner Frau in den Turm zu Hali, um auf friedliche
Weise seinem Volk dienen zu können.
Hier erreicht ihn die Nachricht, Dorilys, die Tochter des Lords
von Aldaran leide unter der Schwellenkrankheit und man benötige
eine Leronis um ihr zu helfen.
Zusammen mit der Matrix Arbeiterin Renata reist Allart nach
Aldaran, auch um sich deren Neutralität im Krieg zwischen Elhalyn
und Ridenow zu versichern.
Dorilys, wie sich herausstellt, hat die Gabe das Wetter zu
kontrollieren. Ein fürchterliches Laran, so ist sie doch die Herrin
der Stürme.
Sie, erst 15 und noch ein verwöhntes Kind, muss nun lernen mit
ihrer Gabe verantwortungsvoll umzugehen.
Eine gefährliche Aufgabe, die schreckliche Konsequenzen haben
wird...
Lerrys' Meinung
Die Herrin der Stürme ist eine wunderbare und
furchtbare Geschichte zugleich. Sie handelt wie immer von Liebe,
Eifersucht und hält viele dramatische Ereignisse bereit.
Besonders erschreckend werden die Möglichkeiten
des Larans beschrieben, sei es nun als Manipulation von Stürmen
oder als Grundlage zur Herstellung von Kriegswaffen.
Der Wunsch nach Friede zwischen den Domänen wird
durch Allart beschrieben und doch, es ist überraschend, der Roman
nimmt ein gutes und sogleich ein schlechtes Ende.
Den Roman sollte man unbedingt lesen. Zusammen mit
Herrin der Falken bildet er eine wichtige Grundlage zum
Verständnis des alten Darkovers. Und beide sind sicherlich als
zwei der besten Bücher im Darkover Zyklus zu sehen.